[Anzeige] Roadtrip mit dem Audi Q8 durch vier Best of the Alps Destinationen. 

Nach wenigen Stunden Schlaf und mehrfacher Betätigung der Schlummertaste, stehe ich im Aufzug des NH-Hotels am Münchner Flughafen. Im Frühstücksraum angekommen, vergewissere ich mich, dass ich nicht verschlafen habe, da mir bereits einige Gäste entgegenkommen.
Der Tag wird lang, da bin ich mir sicher. Und somit entscheide ich mich, dem Rat meiner Oma zu folgen und der wichtigsten Mahlzeit des Tages ausgiebig Platz einzuräumen. Ich erhasche einen kurzen Blick auf das bereitgestellte Buffet und werde rasch fündig. Weißwürste mit süßem Senf, Rührei, Kartoffeln und Nürnberger. Ich bin zufrieden, es könnte schlimmer sein. Alkoholfreies Weißbier ist nicht aufzufinden, was das einzige Manko an diesem Morgen darstellt. Meine kurze Nachricht samt Foto des kulinarischen Angebots, wird in der Familien-WhatsApp-Gruppe wie folgt kommentiert: „Super Würste“. Über Gesellschaft bei dem kaiserlichen Festmahl hätte ich mich eigentlich gefreut. In diesem Fall bin ich jedoch froh, das niemand mitliest.  Vor der Abfahrt zum vereinbarten Treffpunkt, packe ich noch Beauty Case, iPhone-Kabel und Laptop in den Koffer und begebe mich vor das Hotel. Ich treffe auf Ása, Leon, Simone und Sarah, sowie auf Harald und Martin von friendship.is, die den Trip organisiert haben. Unser Shuttlebus trifft pünktlich ein und wir rollen los in Richtung Münchner Flughafen. Dort warten bereits die anderen Teilnehmer, sowie vier Audi Q8 in Drachenorange auf uns. Nach kurzem Kennenlernen vor der myAudisphere, begeben wir uns mit der Fahrzeugflotte zu dem nahegelegenen Trainingsgelände. 

Alex und Uwe, unsere Instrukteure für den Trip, heißen uns herzlich willkommen und freuen sich, uns auf die Fahrt mit dem neuen SUV-Coupé vorzubereiten. Nach kurzer theoretischer Einweisung und organisatorischer Formalia, geht es für uns mit dem Audi S5 Sportback auf die Teststrecke, wo wir Gefahrenbremsungen absolvieren sollen. Das Cockpit teile ich mir mit Tom, der offensichtlich genauso viel Benzin im Blut hat wie ich. Von Alex können wir jedoch beide noch sehr viel lernen. Sie absolviert mit uns den ersten Durchgang und wir kommen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Ziel ist es, nach langsamem Rollen, das Gaspedal durchzutreten und erst dann zu bremsen, sobald das Signal ertönt und oberhalb des Lenkrads aufleuchtet. 

Bei den ersten zwei Anläufen verhalten wir uns noch zurückhaltend. Immerhin hat der S5 354 PS. und beschleunigt in 4,7 Sekunden von 0 auf 100, sodass der entgegengebrachte Respekt durchaus angebracht ist. Beim dritten Versuch platzt endlich der Knoten und wir rasen mit 85 Km/h auf die aufgereihten Hütchen zu. Das Signal ertönt und wir kommen in der markierten Zone zum Stillstand. Zwar hoffen wir, dass uns eine solche Situation mit dem Q8 erspart bleibt, dennoch fühlen wir uns nun gut vorbereitet, den 2,2 Tonner über die Straßen der Alpen zu bewegen.  Im Anschluss an das Training fahren wir zum Mövenpick Hotel, wo wir zu Mittag essen, ehe sich unsere Gruppe aufteilt. Wir erhalten eine Zeitvorgabe, wann wir in der ersten Destination, in Lech Zürs am Arlberg, eintreffen sollen. Zusammen mit Sebastian, mit dem ich vor zwei Jahren bereits unterwegs war,  teile ich mir einen der Q8. Obwohl wir beide sehr viel Gepäck dabeihaben, bekommen wir alles im Kofferraum verstaut, der mit 605 Litern Volumen ausreichend Platz bietet.  Nachdem wir den zähen Stadtverkehr hinter uns gelassen haben, nutzen wir die freie Autobahn, um einige Minuten wieder gut zu machen. Währenddessen merken wir aufgrund der Doppelverglasung sowie des leisen Antritts des Dreiliter-V6 gar nicht, wie schnell wir fahren, ehe wir auf den Tacho blicken und positiv überrascht sind. Der Spaß auf der Autobahn hält allerdings nur kurz an, da wir uns entscheiden, die Route entlang des Plansees einzuschlagen. Nach etwa 3,5 Stunden treffen wir in Lech Zürs am Arlberg ein. 

Nach dem Einchecken in unsere Unterkunft, nutzen wir die Zeit vor dem Abendessen und erkunden mit dem Q8 die Region. Während wir uns für die Gemeinde begeistern, die dafür bekannt ist, das Herz des Wanderers höher schlagen zu lassen, ziehen wir unweigerlich die Blicke der Passanten auf uns. Neben der einzigartigen Karossiere, sticht die Farbe direkt ins Auge. Eigentlich bevorzuge ich eher schlichte Farben, jedoch unterstreicht das Drachenorange Metallic das wuchtige Außendesign des Q8 perfekt. Einer Sache sind wir uns sicher. Der Wagen dürfte keinem entgangen sein. Kurze Zeit später treffen auch die anderen Teilnehmer ein und wir beginnen unsere erste Wanderung. Zusammen geht es durch ein ruhiges Waldstück, entlang des Lechs zum Gasthof Klösterle im Ortsteil Zug. Während wir uns an den Käsespätzle erfreuen und sich die Gruppe untereinander kennenlernt, vergeht die Zeit wie im Flug, sodass wir nicht mitbekommen, dass bereits die Dunkelheit einbricht. Doch für jedes Problem gibt es bekanntlich eine Lösung, sodass wir anstatt zurückzulaufen, mit dem Taxi zurück zum Hotel fahren. Bevor ich mich zur Ruhe begebe, füge ich meiner Instagramstory einige Fotos und Videos hinzu und stelle meinen Wecker auf 04.00 Uhr ein. Nach fünf Stunden Schlaf packe ich meine Kameraausrüstung in meinen Rucksack und lege sicherheitshalber den Regenschutz dazu. Nach kurzer Fahrt mit dem Q8, wandern wir circa eine Stunde durch die Dunkelheit zur Siedlung Bürstegg. Zwar bleibt der Sonnenaufgang aus, jedoch sind wir heilfroh, trocken wieder am Parkplatz anzukommen, ehe die erste heftige Regenschauer beginnt. 

Zurück im Hotel, wartet nach einer warmen Dusche ein umfangreiches Frühstücksbüffet auf uns. Als nächstes steht für einen Großteil der Gruppe das Hydrospeeding auf dem Programm. Aufgrund leichter Erkältungsanzeichen, entscheiden sich Tom, Sarah und meine Wenigkeit dazu, anstelle der Teilnahme am Wassersport, den Q8 in Oberlech abzulichten. Nachdem wir unsere Aufnahmen im Kasten haben, wartet eine weitere Stärkung sowie der nächste Programmpunkt auf uns. Nach Wiener Schnitzel und Apfelschorle, wandern wir nach oben zum Rüfikopf. Wie bereits am Morgen, ist es nach wie vor sehr bewölkt, worüber sich zu der Uhrzeit jedoch niemand beschweren möchte. Die Wolken ziehen um die Berge und ergeben somit ein düsteres aber eindrucksvolles Fotomotiv. Im Anschluss an die einstündige Fotosession, fahren wir zurück ins Tal und es bleibt ein wenig Zeit, um die ersten Bilder zu bearbeiten.

Knapp 30 Minuten entfernt liegt St. Anton am Arlberg, wo wir unser nächstes Lager aufschlagen. Nahe des Skihotels Galzig essen wir zu Abend und im Gegensatz zum vorherigen Tag, können wir am nächsten Morgen etwas länger schlafen. Deshalb entscheiden wir uns, das kulinarische Angebot ausgiebig auszukosten und lassen es uns richtig gut gehen. Nach dem Frühstück fahren wir um 09.00 Uhr mit der Gondel hoch zur Valluga. Da wir leider erst später als geplant ankommen, verpassen wir am Gipfel das vorhergesagte Wolkenmeer. Sebi, Tom und ich überlegen, ob nicht irgendeine Möglichkeit besteht, am kommenden Morgen zum Sonnenaufgang bereits oben zu sein. Jedoch werden am darauffolgenden Tag an der Bergbahn Wartungsarbeiten durchgeführt, sodass es nicht möglich ist, mit der Gondel hochzufahren. Einen genauen Plan haben wir zu dem Zeitpunkt noch nicht, die Hoffnung möchten wir so schnell jedoch nicht begraben. Gegen Mittag leihen wir uns E-Bikes aus und fahren mit allen Teilnehmern zu einem Gasthof. Bei Kaiserschmarren und alkoholfreiem Bier, genießen wir die Pause bei frischer Alpenluft. Auf dem Rückweg halten wir bei einem Kletterpark, wo wir verschiedene Parcours absolvieren und uns vor dem Abendessen nochmal ausgiebig sportlich betätigen. Auf die Mitarbeiter des Hotels und des Tourismusverbandsist Verlass. Zwar können wir am nächsten Morgen nicht mit der Bergbahn auf die Valluga fahren, jedoch organisieren sie uns drei E-Bikes sowie einen kleinen Transporter, um uns den Aufstieg zum Gipfel zu erleichtern. 

Es ist 03.00 Uhr, als mich Bon Scott mit Highway to Hell aus dem Schönheitsschlaf reißt. Während ich mich beim Anziehen frage, was ich hier überhaupt veranstalte, hoffe ich, dass sich das frühe Aufstehen auszahlt. Motivation sähe zu diesem Zeitpunkt sicherlich anders aus. Nach kurzer Fahrt mit dem Transporter zu einem Parkplatz unterhalb der Bergbahn, radeln wir, bewaffnet mit unseren Handytaschenlampen los. Soweit klappt alles ganz gut und überraschenderweise kann ich bei Sebis und Toms Tempo ganz gut mithalten. Als es jedoch steiler wird und mein Vorderrad auf der Schotterstraße durchdreht, bin ich gezwungen abzusteigen. „Fahrt ruhig vor, ich schaue mal wie lange ich brauche.“ Nach der ersten kräftezehrenden Steigung habe ich zunächst keine Ambitionen mehr, überhaupt weiterzufahren. Jedoch sehe ich es als relativ unnötig an, vor zwei Stunden aufgestanden zu sein, um den Berg dann wieder runterzufahren und nicht mal ein vernünftiges Foto gemacht zu haben. Das Szenario des Abwägen spiele ich etwa zehn Minuten lang durch. Zwar stehe ich gerade mit dem Fahrrad an einem Hang und von Günther Jauch ist weit und breit keine Spur, jedoch habe ich das Gefühl, dass ich alle Joker verbraucht habe und vor der entscheidenen 50:50 Frage bei Wer wird Millionär stehe. Kurzerhand entscheide mich, noch ein Stück weiterzuschieben und danach noch ein Stück weiterzuschieben und weiterzuschieben und irgendwann fahre ich auch normal mit meinem Fahrrad weiter. Bis ich am nächsten steilen Hang ankomme und das ganze Spiel von vorne losgeht. Ein Ausstehender hätte sicherlich angenommen, dass ich unter Schizophrenie leide. „Ich hab keinen Bock mehr“, „wir schaffen das“, „nochmal auf die Zähne beißen“ oder „soweit ist es sicher nicht mehr“. Durch meinen Kopf schwirren allerlei Sätze und die motivierenden bete ich mir nach und nach vor. Der letzte Aufstieg mit dem Fahrrad verläuft beschwerlich, ehe mir wieder bewusst wird, dass sich der Tourismusverband Mühe gegeben hat, die Räder und den Transporter zu organisieren und ich das Gefühl habe, den entgegengebrachten Einsatz mit einem vernünftigen Foto vom Sonnenaufgang zurückzuzahlen. Das Ziel kann nicht mehr so weit sein. Ich schiebe das Fahrrad noch einige Meter weiter und setze mich erneut auf den Sattel. Die Handytaschenlampe, die mich bis dato aufgrund der Dunkelheit in meiner Bewegungsfreiheit behindert hat, kann ich nach der letzten Steigung ausschalten.

Als ich den Berg nach oben blicke, entdecke ich ein mir signalisierendes Licht. Sebastian und Tom sind gar nicht mal so weit weg wie ich erwartet habe. Schätzungsweise liegen sie mir 15-20 Minuten voraus. Neben einem Schneefeld stelle ich das Rad neben ihren Rädern ab und trete den letzten Abschnitt des Aufstiegs zu Fuß an. Nach etwa 30 Minuten Gehweg steht langsam aber sich der Sonnenaufgang bevor. Die Wanderung hat für mich aber auch einen nostalgischen Effekt. Ein wenig komme ich mir so vor wie Frodo auf dem Weg zum Schicksalsberg. Jedoch ist mein Weg besser ausgebaut und das Hochsteigen der steilen Treppe nach Mordor, bleibt bei mir ebenfalls erspart. Bis nach ganz oben schaffe ich es voraussichtlich nicht mehr, sodass ich mich dazu entscheide, ungefähr 80 Meter unterhalb des Gipfels mein Kameraequipment auszupacken und an einer geeigneten Stelle auf den Sonnenaufgang zu warten. Der lange Aufstieg und das frühe Aufstehen haben sich ausgezahlt. Das Licht bricht durch die Wolken und der Himmel färbt sich feuerrot. 

Nachdem ich meine Fotos im Kasten habe, warte ich auf Sebastian und Tom. Nach einer Stunde werde ich langsam stutzig: „Irgendwas passt da nicht“, denke ich und rufe sicherheitshalber Tom auf seinem Handy an. „Hat der Sebastian Dich nicht erreicht?“ - „Ne, warum? Der hat sicher noch meine alte Nummer.“ - „Wir haben hier ein kleines Problem. Die Drohne hat einen Abgang gemacht und wir suchen nun danach. Warte am besten oben, wir müssen an der anderen Seite runter. Du kannst sonst schon runterfahren.“ Runterfahren ist für mich die letzte Option. Allerdings weiß ich auch nicht, wo Sebastian und Tom genau abgestiegen sind, sodass ich bei den Fahrrädern auf sie warte. Aus meinem Drohnenkoffer, dem Rucksack und meiner Jacke bastel ich mir zwischen ein paar Steinen eine angenehme Unterlage und hoffe, dass die beiden Sebastians Drohne wiederfinden. Nach einer Stunde ruft mich Tom erneut an. „Wir haben sie nicht gefunden und kommen jetzt runter.“ So hatten wir uns den Ablauf unseres morgendlichen Ausflugs nicht ausgemalt. Zumal uns langsam aber sicher die Zeit davonläuft. Während die anderen noch beim Mountain-Yoga sind, um ein wenig in der Natur abzuschalten, fahren wir mit den Rädern zurück in Richtung Tal. Anstatt wie geplant um acht Uhr im Hotel einzutreffen, um dort ein wenig Schlaf nachzuholen, stehe ich um elf Uhr unter der Dusche. Die Mitarbeiter des Skihotels Galzig haben Verständnis für unsere Verspätung und lassen uns alle Zeit der Welt, um uns in Ruhe fertig zu machen. Das gemeinsame Mittagessen mit der Gruppe an der Zwischenstation, erreichen wir nicht mehr, sodass wir im Ortskern von St. Anton noch eine Stärkung zu uns zu nehmen. 

Vor unserer Fahrt zur nächsten Destination, decken wir uns im nahegelegenen Supermarkt mit reichlich Red Bull ein und machen uns zu dritt mit dem Q8 auf den Weg nach Davos, wo wir im Hard Rock Hotel einquartiert sind. Nach einem kurzen Nickerchen, folgt eine Führung durch das Hotel und die Vorstellung des Ortes, ehe wir zum gemeinsamen Abendessen aufbrechen. Besonders fasziniert, sind wir von der nachgewiesenen heilenden Wirkung des Davoser Klimas. Der erlebnisreiche Tag, findet bei Lagerfeuer, Marshmallows und Moscow Mule auf der Dachterrasse einen gelungenen Ausklang. Für den kommenden Morgen planen wir zusammen mit der ganzen Gruppe ein Shooting des Q8 zum Sonnenaufgang am Flüelapass. Eine Mitarbeiterin des Hotels ist von unseren Fotos bei Morgenlicht so fasziniert, dass sie sich entscheidet am nächsten Morgen mitzukommen. Die Straßen sind zur frühen Stunde noch leer, sodass wir in Ruhe den Wagen in der Umgebung des Flüelapasses ablichten können, ehe es zurück zum Frühstück geht. Danach geht es für uns auf die Madrisa. Von dort aus wandern wir ins Schlappintal, wo im Anschluss das abschließende Mittagessen auf dem Programm steht. Auch diese Nacht war nur recht kurz, sodass wir uns umso mehr über die Stärkung im Tal freuen. 

Als nächstes steht die Weiterfahrt nach St. Moritz auf der Agenda, wo wir die nächsten zwei Tage verbringen. Nach unserem Check-In im Kulm Hotel, fahren wir mit der Bergbahn zum Restaurant am Muottas Muragl, wo wir zu Abend essen. Als der Sonnenuntergang anbricht, leeren sich unsere Tische abrupt, während die anderen Gäste das Naturschauspiel von drinnen betrachten. Von der Terrasse des Restaurants aus, genießen wir einen wundervollen Ausblick über St. Moritz und können erahnen, wo sich die drei 3000er rund um den Ortskern befinden. Wie sollte es anders sein. Auch am nächsten Morgen, lassen wir uns den Sonnenaufgang nicht entgehen. Zusammen mit Sarah, Sebastian und Tom fahre ich zum Lej da Staz. Von einem nahegelegenen Parkplatz, legen wir die letzten Meter zu Fuß zurück und treffen auf drei weitere Fotografen, die bereits ihre Stative aufgebaut haben. Glücklicherweise ist Sebi bestens vorbereitet und springt für die perfekte Bildkomposition ins Wasser. Da wir noch etwas Zeit haben, begeben wir uns noch vor dem Frühstück zum Julierpass, um ein paar Aufnahmen von dem Audi Q8 zu machen. Das Licht ist bereits relativ stark, sodass wir planen, gegen Nachmittag einen zweiten Versuch zu unternehmen. Nach dem Frühstück auf der Terrasse des Hotels geht es zum Standup-Paddling, das zu den umfangreichen Sommeraktivitäten der Region zählt. Bei den warmen Temperaturen, kommt uns die Abkühlung im Wasser sehr gelegen. Danach fahren wir mit der Bergbahn zur Quattrobar, um dort zu Mittag zu essen. Viele Wanderer und Mountainbiker nutzen die Möglichkeit, auf der Terrasse Rast zu halten und auch wir genießen das warme Sonnenlicht in angenehmer Atmosphäre. Mit der Bahn fahren wir noch weiter nach oben und schauen von einem der drei 3000er, dem Piz Nair, runter auf St. Moritz. Gegen Nachmittag reisen wir nach Pontresina zu unserer letzten Unterkunft, dem Grandhotel Kronenhof. Vor dem Abendessen haben wir noch genug Zeit, um uns ein wenig zu entspannen und die zweite Serie am Julierpass aufzunehmen. Den letzten Abend runden wir in gemütlicher Runde bei Cocktails in der Hotelbar ab. 

Nachdem ich am nächsten Morgen meinen Koffer gepackt habe, genieße ich einige Minuten der Ruhe auf der Terrasse meines Hotelzimmers. Ein letztes Mal trifft sich die Gruppe zum gemeinsamen Frühstück, ehe es Zeit wird Abschied zu nehmen und die Q8 Flotte zum Münchner Flughafen aufbricht. Allen Teilnehmern ist anzumerken, dass der Trip gerne hätte weitergehen können. Die Rückfahrt nach München verläuft problemlos und wir treffen rechtzeitig das vorherrschende Chaos am Flughafen an, das durch eine Sicherheitspanne einige Stunden zuvor ausgelöst worden war.Während ich mit meiner Mutter telefoniere und noch unsicher bin, ob ich es rechtzeitig durch die Sicherheitskontrolle und in den Flieger schaffe, wünsche ich mir die gemütlichen Sitze des Q8 zurück. In Windeseile sprinte ich zum Gate, das aufgrund der Tumulte noch nicht einmal geöffnet ist. Nochmal Glück gehabt. Als ich meinen Sitzplatz einnehme, fallen mir relativ schnell die Augen zu, sodass ich zunächst nicht mitbekomme, dass wir erst eine Stunde später abheben. Jedoch ist die Aufregung meiner Sitznachbarinnen so groß, dass ich den Lautstärkeregler meiner Kopfhörer gar nicht laut genug einstellen kann. Die Verspätung ist mir in diesem Moment egal. Viele Flüge nach Köln-Bonn wurden gestrichen, sodass ich heilfroh bin, wenigstens am selben Tag anzukommen und nicht wie viele andere, am Münchner Flughafen ausharren zu müssen. Kurz vor Abflug schicke ich eine letzte Nachricht an meine Mutter: „Ich bin endlich unterwegs nach Hause“, und gehe nochmal die Schnappschüsse auf meinem Handy durch. Festzuhalten bleibt ein erlebnisreicher Roadtrip, mit einer Gruppenkonstellation die man sich besser nicht vorstellen kann. 

Ich danke dem Team von Best of the Alps, friendship.is, allen Teilnehmern und unseren Instrukteuren Alex und Uwe für die tolle Zeit. Hoffentlich sieht man sich bald einmal wieder!